Malen mit Licht – Kreativität ohne Grenzen

Die von mir präsen­tierten Ergeb­nisse sind ausschließlich in dunklen Innen­räumen entstanden, mit unter­schied­lichen Licht­quellen und Belich­tungs­zeiten. Die Kamera befand sich auf einem Stativ, es wurde im manuellen Modus fotogra­fiert und mit Hilfe eines Fernaus­lösers die Belich­tungszeit gesteuert.

Im Vorfeld mussten verschiedene Licht­quellen vorbe­reitet werden. Dabei sind der Kreati­vität keine Grenzen gesetzt. Zum Einsatz kamen mit farbigen Folien­streifen beklebte LED-Taschen­lampen, eine Glaskugel, Lichter­ketten mit kleinen Birnchen, die auf einem Holzbrett befestigt waren, Finger­lichter an einem Stab und ein kleiner Leuchtkreisel.

Mit einem Fotofreund zusammen konnte ich noch einen „Dome“ (Halbkugel) fotogra­fieren. Dazu wird das Vorderrad eines Fahrrads mit einem farbigen Lichtband versehen, die Achse verlängert, dass das Rad im 45°Winkel steht und dann in Bewegung versetzt.

Neben der Belich­tungszeit (0,5 – 21 sec.) spielt die Art der Bewegung der Licht­quelle eine entschei­dende Rolle. So wurden die Lichter teilweise an der Decke des Raums mit einer Schnur befestigt und in Schwingung versetzt. Unter­schied­liche Bewegungs­rich­tungen wie auch die Geschwin­digkeit führen zu neuen Ergebnissen.

Die Fortsetzung dieses Projekts wäre Licht­ma­lerei in der Natur zusammen mit der Gruppe. Dazu muss der richtige Ort gefunden werden, was nicht ganz leicht ist. Dann könnte die Umgebung mit einbe­zogen werden und es entstehen ganz neue Bildeindrücke.

Viel Spaß beim Betrachten der ersten Ergeb­nisse zum Thema „Light­painting“.

Fähre Neckarhausen — sie ist wieder da

Wer am 07.04.2020 in Neckar­hausen an den Neckar ging, der gewahrte an der Stelle, wo eigentlich die Fähre liegen sollte, nur eine große Leere die „schwim­men­de Neckar­brücke“ glänzte durch Absenz.

Die Fähre war zur Werft in Neckar­steinach verbracht worden, da sie alle fünf Jahre in­spiziert und gegebe­nen­falls repariert werden muß

Am 24.04.2020 war es dann endlich soweit - es war ein schönes Erlebnis, als die Fähre lang­sam an die Anlege­stelle Neckar­hausen zurück­ge­schubt wurde.

Jetzt wird sie, nachdem die alte Fährge­mein­schaft den Betrieb aufge­geben hat, in Zukunft durch die Gemeinde Edingen-Neckar­hausen weitergeführt.

Ich war bei der Rückkunft dabei und habe sie fotogra­fisch festgehalten.

Concours d’Elegance

Jedes Jahr am ersten Septem­ber­wo­chenende führt mich mein Weg nach Schwet­zin­gen in den Schloßpark zum alljähr­lichen Concours d’Elegance. Es handelt sich hierbei um ein tradi­ti­ons­reiches Treffen der Be­sitzer der schönsten und teilweise auch sel­ten­sten alten (und auch etwas neueren) Auto­mo­bi­le, die ihre „Juwelen“ im Wett­bewerb hinsichtlich des Zustandes, der Ori­gi­na­lität und der histo­ri­schen Be­deu­tung bewerten lassen und auf einen Preis hoffen.

Es sind zwar zu einem großen Teil in jedem Jahr die­selben Fahr­zeu­ge vertreten, aber man kann auch immer wieder neue Aus­stel­lungs­stücke ent­dec­ken, so daß es niemals langweilig wird. Außerdem kommt man schnell mit den Besitzern der Autos oder auch dem Publikum ins Gespräch, was außer­or­dentlich inter­essant sein kann.

Leider kann ich hier nicht alle Exponate präsen­tieren, aber die kleine Auswahl sollte reichen, um einen Eindruck dieser empfeh­lens­werten Veran­staltung zu vermitteln.

Concours d‘ Elegance“

Zum14. Mal fand im September 2018 der „Concours d‘ Elegance“ in Schwet­zingen statt. Selbst­ver­ständlich in passendem Ambiente, im Schloss­garten. Hier wurden Oldtimer im Kontext ihrer jewei­ligen Jahrzehnte präsen­tiert. Der Schlosspark von Schwet­zingen ist der ideale Ort um diese klassi­schen Automobile zu präsentieren.

Repair Cafe” in Edingen-Neckarhausen

Mit dem Start „Lokale Agenda 21“ hat Edingen-Neckar­hausen Arbeits­kreise zur nachhal­tigen Entwicklung der Gemeinde gebildet, die sich auf ehren­amt­liches Engagement inter­es­sierter Bürger*innen stützt. Ziel ist es, dass Ökologie, Ökonomie und Soziales so mitein­ander verzahnt werden, dass auch kommende Genera­tionen gut auf und von dieser Erde leben können.

Mit meiner Fotodo­ku­men­tation will ich zeigen, wie das „Repair Cafe“ in Edingen-Neckar­hausen im Rahmen der weltweiten Kampagne zur Reduzierung von Müll und zur Verlän­gerung der Nutzungs­dauer vieler Produkte funktioniert.
Ehren­amt­liche, fachkundige Helfer reparieren Gegen­stände des täglichen Gebrauchs, die ansonsten wegge­worfen würden und hauchen ihnen neues Leben ein. Repariert werden u.a. Elektro­klein­geräte, Computer, Radios, Platten­spieler, Lampen und Nähma­schinen. Ein Messer­schmied aus Seckenheim steht ab und zu zur Verfügung, um stumpfe Scheren und Messern einen neuen Schliff zu geben. Oftmals sind es Kleinig­keiten, die defekte Gegen­stände wieder zum „Laufen“ bringen.
Das „Repair Cafe“ steht nicht in Konkurrenz zu Firmen oder Repara­tur­diensten, sondern bietet einfache Repara­turen an, bei denen eine normale Reparatur sehr teuer wäre, was oft zur Entsorgung statt zur Reparatur führt.

Das Reparieren wird mit gemüt­lichem Beisam­mensein verbunden. Jeder ist willkommen auch einfach mal vorbei­zu­schauen. Die Wartezeit wird mit Kaffee, Tee und Kuchen und manchmal mit Live Musik verkürzt. Das Café wird von einer Flücht­lings­fa­milie aus dem Irak betrieben.

Gegründet haben das „Repair Cafe“ in Edingen-Neckar­hausen Herbert Henn und Rolf Stahl. Es findet abwech­selnd in der Graf-von-Obern­dorff-Schule in Neckar­hausen oder der Pesta­lozzi-Schule in Edingen statt. Termine und Orte werden im Amtlichen Mittei­lungs­blatt bekannt gegeben.